Radio und Nachrichten

Jeder kennt es, beim Einkauf. Radio.

Im Supermarkt läuft leise im Hintergrund die Musik.
Manchmal schalten sich Nachrichten dazu. Und man hört neueste Geschehnisse im Nahost-Konflikt oder neue Bombardierungen in anderen Regionen der Welt. Dann folgen aktuelle Angebote und es schallt wieder Fahrstuhlmusik. Dieses Bild ist überall anzutreffen.

Was hat das zu bedeuten?

Nun zunächst einmal wird versucht, neben der psychologisch strukturieren Produktanordnung, der Preispolitik und Käuferkreisen entsprechenden Innenarchitektur und Einrichtung maximal hohe Attraktivität zu erzeugen. Diese Einrichtungen mit den jeweiligen Produktplatzierungen sind mittlerweile so hochqualifiziert ausgetüftelt, erkennen automatisiert das Kaufverhalten und Bewegungen im Markt und sollen natürlich auch Umsatzzahlen positiv unterstützen. Es ist ziemlich genial.

Kommen wir auf akustische Reize. Schön ist, wenn man bei der Produktauswahl seine Ruhe hat. So lässt sich die Konzentration voll auf die Wahl beschränken. In vielen Märkten wird aber mit etwas Schall und Infos gearbeitet.

Und das ist so eine Sache.

Neulich beim Einkauf war ich beim Einkauf gezwungen, mir Nachrichten anhören zu müssen. Ich muss dazu sagen, das ich schon seit Ewigkeiten weder TV noch Radio schaue bzw höre. Und das hat seine guten Gründe. Die Manipulation dieser Medien basiert auf identischer Psychologie wie alles andere, wo sich wer einen Vorteil verschaffen will. Die Frage ist, wer verschafft sich gegenüber wem welchen Vorteil? Diese Frage wird in Foren und Studien tiefgreifend erörtert, verstanden und optimiert beantwortet. Nur eins ist klar: Manipulation. Dieses Wort hat es in sich. Achtet mal drauf, wieviele positive Informationen über Radio und Fernsehen verbreitet werden! Nämlich maximal nur 5-10%. Und bei Sportergebnissen handelt es sich um nichts weiter als Zwischenstände von Kriegsschauplätzen. Schliesslich muss man erst mal ein paar Leute gegeneinander aufhetzen um dann Spielergebnisse zu bekommen. Ohne dieses Gegeneinander funktioniert das nun mal nicht. Auch im Spiel, wenn es um die Frage geht, wer denn nun der bessere ist, ist ein “Kampf” angesagt.

Und das lassen wir erst einmal sacken.

Jetzt behaupte ich, Sport ist Krieg?! Ja. Ist es. Und das Spiel- und Sportergenisse so populär sind mag an Problematiken der jeweiligen eigenen Identifikation liegen. Wenn jemand daher kommt und sagt: Die, die rote Trikots anhaben sind die guten – also wir -, dann ist das Bild klar, gegen wen sich die Aufmerksamkeit richten wird. Nämlich gegen die anderen. Und jemand, der einen Wettbewerb mitmacht, bei dem ein saftiges Preisgeld oder bei Sieg ein totaler Ruhm winkt, akzeptiert zu 100% und mehr, das alle anderen Teilnehmer in seinem Fall des Sieges jeweils eine Niederlage einstecken. Wem macht sowas ehrlicherweise Spass?! Warum stehen viele auf solche Strukturen und opfern ihre an sich kostbare Lebenszeit dafür auf? Nun, wer eine großes Unternehmen hat, benötigt reichlich Adjutanten. Für die Legislative es ist hilfreich, wenn diese sich nicht zu weit in die Gedanken der Steuernden vorwagen. Ansonsten würden sie erkennen, in welch prekärer Situation sie sich befinden und wohlmöglich das Handtuch werfen und einfach aussteigen.

Herrsche und Teile 2.0

Genau so, wie es bei den Gladiatorenkämpfen war, ist es heute bei Fussball, Rugby, Boxen, Autorennen und Co. Und das ist die Energie, die in Wettkampf steckt. Es ist also nur was für Kämpfer. Ich erinnere mich grad an Don Quichote…

Kommen wir zurück zu Nachrichten. Besagte 5-10% fallen informativ und positiv aus. Das ist nicht sonderlich viel. Und bei diesen Daten sind obendrein noch vollkommen unwichtige Infos über Königsfamilien, zu dem die Wenigsten persönliche Kontakte haben bzw. über Beziehungsrelationen von Menschen, die Texte auswendig gelernt haben. (Schauspieler und Promis, etc.) Übrigens, wer Idole vergöttert, sieht weniger Wertigkeit bei sich selbst. Wie bitte?! Das grenzt an Selbstzensur. Wer macht den sowas und vor Allem warum?!

Wie auch immer. Meine Entscheidung, keinerlei Nachrichten und nur wenn dann nur noch fortbildendes Entertainment zu konsumieren basiert auf genau diesen Thesen: Um die Möglichkeit von Manipulation zu meiden. Nun gut, Hinweise auf drohende Gefahren, wie zB Erdbeben, Stürme oder irgendetwas, was uns zum Verhängnis werden können und in den Medien verbreitet wird sind schon sehr hilfreich. Doch: Hier sollte jeder mal sein “Bauchgefühl”-Supercomputer wirken lassen. Unser Vertrauen in Einrichtung ist uns fast vollkommen abhanden gekommen. Doch genau diese sollten wir wieder zurück erobern!

Also: Wer auf das abhören von manipulativen Nachrichten verzichtet, geht in Richtung Eigenverantwortung. Die Welt ist meist viel schöner als ein Redakteur sie sieht! Und wer sich von wem auch immer aufhetzen lässt, hat nun Möglichkeiten, dies grundlegend zu erkennen und entweder zu akzeptieren oder zu vermeiden. Auch wenn unser Unterbewusstsein ein Cd-Player ist, den man nicht so ohne weiteres umprogrammieren kann. Irgendwo ist aber der Aufnahmeknopf und dann ist es absolut möglich, seine Paradigmen neu zu schreiben.

Eine weitere Sache kommt hinzu: Die Schwingung, Vibration und Frequenz. Und mal wieder ist alles miteinander verbunden. Die universale Energie ist wieder mit im Boot. Wie bei allen Zusammenhängen. Jetzt überleg mal, wenn alles Energie ist und wir unsere Nahrung beim Hören von negativen Schlagzeilen einholen, zubereiten bzw konsumieren?! Klar, lässt sich alles umprogrammieren – aber weisst du wie das funktioniert? Mag sein. Ich lege jedoch größeren Wert auf Vermeidung und versuche ausschließlich nur positive Gedanken zu fassen.

Probier es mal selbst aus.


Oder besser: Sei selbst dein Nachrichtenprogramm. Hierzu einige Werkzeuge: