REWE Slogan

Nachhaltigkeit bei Supermärkten

Das Thema Nachhaltigkeit stimmt zu Recht in aller Munde.

Ob REWE, EDEKA, ALDI Lidl oder Netto und Penny, K&K, Combi, Real, Marktkauf, V-Markt oder Tengelmann – um einige zu nennen.
Niemand kommt mehr um die Nachhaltigkeit herum. Selbst Discounter strukturieren ihr Märkte zu regelrechten Wohlfühloasen um und bieten dem Kunden im Eingang frischen Kaffee an, so bei ALDI Nord gesehen. Wann es wohl am Eingang frisch zubereitete Smoothies gibt oder man mit frisch gepressten Säften begrüßt wird? Das wird sich erst noch zeigen. Einer fängt an und probiert aus, bei Erfolg ziehen die anderen nach. So ist das mit Try-And Error Methoden in der Märkte-Enwicklung.

Mir persönlich sind ja moderne und persönliche Tante-Emma Läden am liebsten. Alternativ ist der Direkteinkauf auf dem Bauernhof oder der Besuch auf dem Wochenmarkt auch immer ein Vergnügen.

Und da deutet sich auch schon ein Trend bei den übergroßen XXL-Supermärkten an. Die Kauflust lässt in den überbestückten Märkten deutlich nach und die Konzepte sind in Frage gestellt. Mal ganz ehrlich: Geht ihr gern in so einem Giga Markt eurem Tagesbedarf nach? In dem man erst mal einen halben Kilometer laufen muss, bevor man die mittelklassige Gemüsetheke vorfindet und die Lust am weitermachen gen Null tendiert? Nun ja, das entscheidet Gottlob jeder noch weitestgehend selbst.

Ich liebe jedenfalls die neuen, sehr schön gestalteten Lebensmittelfachhändler wie zB REWE einer ist.

Die gehobene Ausstattung wird derweil Themenhaft aufgezogen. Smarte Lösungen für die Produktpräsentation machen das Einkaufen zum Erlebnis. Vati findet in der Nähe der Frischetheke eine Lounge-Ecke zum ausspannen, während die organisierende Kraft, meist ist es die bessere Hälfte, die pre-house-food-logistic verantwortet und ausführt – also einkauft. Wir erleben derzeit eine Optimierung der Herstellung, Handelswege und auch Präsentation. Die Kreativität bei den Herstellern der Ausstattung ist hoch und beeindruckend. So existieren bereits Zählmaschinen um die Wartungsintervalle der Einkaufswagen zu optimieren und für Laufwege der Kunden um das Angebot zu optimieren. Natürlich dient es der Verkaufsförderung. Aber die Entscheidung trifft immer noch der Kunde selbst. So geht es mir auch, wenn die Ware sehr schön präsentiert ist neigt das Auge der Hand einen Griff zum Produkt, was nicht unbedingt auf der Einkaufsliste steht zu verordnen. Irgendwo für ist es schon gut.

Entscheidend finde ich zumindest einen eigenen Einkaufskorb dabei zu haben. Plastiktüten sind an der Kasse immer noch zu preiswert. Plastikumverpackungen pfui! Die Entwicklung hat sich aktuell in die “alles ist portionsweise verpackt” Ecke gedrängt. Das ist vielleicht sehr angenehm für den einfach gestrickten Endkunden, schadet aber der Umwelt mit ca 6 Millionen Tonnen pro Jahr nur an Verpackungesmüll sehr. Das heisst: Der Klügere hat seinen eigenen Naturmaterial-Mehrwegbeutel dabei und beweist, das er als verantwortlicher und stolzer Bürger sich nur im äussersten Notfall eine Tragehilfe andrehen lässt und damit auch einen saftigen Preis, alias Wirtschaftssanktion für mangelnde Vorbereitung, zu zahlen vermag.

Ich habe mein Fahrrad extra für Transporte mit Satteltaschen ausgestattet. Das Auto bleibt meist stehen. Ich fühle mich immer besser.

Das Gleiche gilt für den Transport des Einkaufs bis zur Endverarbeitung. Versuche mal zu überlegen, ob die Benutzung des Automobils wirklich notwendig ist. Ob es wirklich notwendig ist, eine je nach Fahrzeugtyp bewegliche Masse von ca. 1-2 tonnen in Betrieb zu nehmen, um einen Beutel Apfelsinen und ein Bund Möhren zu transportieren?! Na!

Der Klügere geht zu Fuss oder wählt das Fahrrad. Schliesslich macht jeder Gang schlank und die Bewegung an sauerstoffreicher Luft ist nachweislich gesünder als der beste Bio/Demeter-Einkauf! Sollte das wirklich nicht möglich sein, bitte ich die Einkaufsliste mit Empfehlungen auf dieser Seite abzugleichen und den Fussmarsch anschliessend nochmal auszuprobieren. Ihr werdet sehen, es wirkt Wunder!

Irgendwie behaftet mich stets das Gefühl, das in einem warenmäßig überfülltem Einkaufsmarkt ca 80% der angebotenen Produkte vollkommen überflüssig sind. Sie dienen nur dem Zweck einer ABM, einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme. Egal: Von der Herstellung biz zur Mülltonne binnen kurzer Zeit ist das Motto. Selbst harmlose Kinder werden bereits mit unwiderstehlichem Kaufzwang-Sondermüll im Kassenbereich bedrängt. Meist ist es Plastik, der wenn wir alle großes Glück haben, im Recycling endet. Vieles – und die kritischen Blicke gehen grad in Richtung Coffee To-Go Becher – wird einfach am Strassenrand entsorgt und landet in der Natur. Das Müll Problem gehört in die Politik, doch die Mühlen drehen nur sehr laaaangsaaaam aber rund. Im Gegensatz zur Findigkeit der Hersteller. Dort kann man ein höheres Tempo bei der Erschliessung neuer Märkte feststellen. Vielfach ist die Blickweite in Richtung Nachhaltigkeit unproportional nur grad so weit, wie die Motorhaube des neuen Provisions-Firmenwagen lang ist.

Umsatz Umsatz Umsatz. Darf es sonst noch was sein? Wie bitte?!

So ist das auch mit Fertigprodukten für die “schnelle” Küche. Wenn der Konsument nur wüsste, wqs er sich damit antut. Hier gilt folgendes: Gehen wir mit gutem Beispiel voran und berichten nicht über Softdrinks, Pizza und Geschmacksverstärker. Die Pharmaindustrie und Krankenversicherungen wollen schliesslich auch ihre Rollen im Zyklus der ABM wahrnehmen. Das Gefahr lauert besonders beim Einsatz von Zucker, Gluten, Glutamat und sonstigen Füllstoffen. Nämlich genau, wenn es doch nach Einsatz von Maggi immer soooo lecker schmeckt. Portionsbeutelweise wird mir bei dem Gedanken daran, das essen zu müssen grad schlecht…

So weit dazu. Ach ja, es geht doch um Nachhaltigkeit beim Einkauf. Wie man sieht ist das Thema etwas komplexer als nur die Aufkleber “Fair Trade” auf den Bananen und BIO-Pfirsichen.

Die wichtigste Frage ist: Wer trifft eigentlich die Kaufentscheidung und hat die Entwicklung und Nachhaltigkei in erster Line zu verantworten?

Genau. Wer steckt überhaupt dahinter? Dein Wandspiegel bringt die Enthüllung ans Tageslicht: Ja, genau DU. Ausser du bist Eremit oder totaler Selbstversorger. Sind übrigens die Wenigsten. Was ja auch ok ist. Aber deine Pflicht ist es, glücklich zu sein und nachhaltig zu denken und zu handeln. Das trifft besonders auch beim Einkauf im Supermarkt zu:

Zur Nachhaltigkeit sind in erst Linie folgende Punkte gefragt:
– Transparenz und faire Handelsbedingungen zwischen Produzenten mit fairer Preispolitik.
– Kurze Wege von der Herstellung zum Endkunden: Einsparung von Ressourcen.
– Gute Qualität, Frischegarantie dank durchdachtem Logistiksystem.
– Entsorgung bzw Recycling.
– Sinnvolle Produktplatzierungen
– Vermeidung von Verpackungsmüll

Jetzt hast du etwas Denksport bekommen. Nutz die Informationen um deinen Alltag besser gestalten zu können und keinen unnötigen Müll mehr zu produzieren. Mehrweg statt Plastik. Auch im Haushalt! Deine Gesundheit und besonders die, deiner Kinder wird sich freuen.

Hier sind die guten Vorsätze von REWE zu finden.

Mit gutem Beispiel vorangehen, so lautet eine Broschüre vom NABU.

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